Bandinfos 2004
The Crüxshadows
Mit fünf Alben, 2 EPs und weiteren Erscheinungen auf Compilations sind die CRÜXSHADOWS zum Synonym für eine neue Art des Electro-Goth Sounds geworden, der zurzeit sehr angesagt ist. Ihre Energie und Intensität auf der Bühne führte dazu, dass sie als “beste heutige Live-Band in Europa” von den Machern der Crazy Clip Show in Hamburg bezeichnet werden. Verpasst nicht die Gelegenheit, sie live zu sehen.
Das Ich
Nach vielen musikalischen Experimenten entschließen sich Stefan Ackermann (Gesang, Texte) und Bruno Kramm (Instrumente, Musik, Produktion) 1989 die Formation “Das Ich” zu gründen.Geschickt versteht es “Das Ich” elektronische, sinfonische und frühe Industrialelemente zu einem explosiven Cocktail zu kombinieren, der entgegen der ansonsten oft klischee-erstickten deutschsprachigen Musikkultur seinesgleichen sucht. Schnell etablieren sich “Das Ich” zu einer festen Größe und werden zum Inbegriff für experimentelle und innovative Elektronik. Im Laufe der Zeit festigt sich die Position von “Das Ich”, denen bald der Ruf “apokalyptischer Exzentriker” vorauseilt, denn ihre Konzerte sind ein bösartiges, “Mark und Bein” erschütterndes Spektakel.
The Breath Of Life
Die frühen belgischen Pioniere des Gothic-Wave-Pops haben sich in den über 15 Jahren ihres Bestehens einen guten Namen als Liveband in Europa gemacht und auch schon viele Festivals (M’era Luna, WGT, Herbstnächte, Gotham etc.) bereichert. Kraftvolle, ätherische und melodische Klänge um die romantische und dramatische Stimme von Sängerin Isabelle begeisterten schon tausende von Fans und nun, ein paar Jahre später nach 2 Alben beim Label Hall of Sermon sind THE BREATH OF LIFE bereits ein neues Kapitel ihre romantischen Gothic Musik. Mit ihrem neuen Album sind sie live beim Dark Feelings Festival zu bewundern.
Bloody, Dead & Sexy
Bloody Dead & Sexy bestehen seit 1997 und wurde von Rosa Iahn (vocals), Tim Schande (bass), Bjfrn (drums) und Wolfgang Reetz (guitar) gegründet.Am Ende des Jahres 2000 stieg d’hAmm als Gitarrist in die Band ein. Bloody Dead And Sexy steuern, betört von irrsinnigem Weltschmerz und beeinflusst vom psychedelischen Drogen-Rock der 60er, dem Glam-Pop der 70er, dem Gothic-Rock der 80er und dem musikalischen Schrott der 90er auf die Apokalypse des neuen Jahrtausends zu. Wer mit dieser Beschreibung nichts anfangen kann, Bloody Dead And Sexy klingen so ungefähr wie eine gesunde Mischung aus Cinema Strange, Christian Death zu ihren Hochzeiten und Bloody Dead And Sexy.Hier ist noch einmal ein kurzer Auszug einer Konzertkritik zu Bloody Dead & Sexy:
(…) Die nächste Band des Tages war BLOODY DEAD AND SEXY. Und diese verstanden es sofort, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Nicht nur, dass der Sänger unter einem schwarzen, das Gesicht verdeckende Tuch den ersten Song wahrlich zelebrierte; der gesamten Band merkte man die Spielfreude an. Stark inspiriert von Christian Death, zu der Zeit, als noch Rozz Williams (R.I.P.) am Mikro stand, versprühten BLOODY DEAD AND SEXY viel düstere Atmosphäre. Gerade der Sänger gebärdete und verausgabte sich enorm auf der Bühne. (…)
In My Rosary
Ursprünglich als temporäres Kunstprojekt geplant, sind IN MY ROSARY zwischenzeitlich zu einem festen Bestandteil der internationalen Wave- / Alternative-Szene geworden. Bereits mit ihrem offiziellen Debüt “Those Silent Years” im Jahre 1993 konnten Ralf Jesek und Dirk Lakomy jene weltweite Aufmerksamkeit erregen, die bis zum heutigen Tage anhält. Dabei ist die Musik von IN MY ROSARY keineswegs darauf angelegt, spektakulär zu wirken. Sie besinnt sich vielmehr auf das Wesentliche und offeriert ihren Hörern so einen Einblick in mitunter fast zerbrechlich wirkende Emotionswelten. Das Projekt folgt allein seinen Vorstellungen und nimmt dabei keine Rücksicht auf kommerzielle Erwägungen oder externe Erwartungen. Dazu gehört auch die Tatsache, dass sich IN MY ROSARY nach wie vor als temporäres Projekt sehen und jede neue Veröffentlichung damit auch gleichzeitig die letzte sein kann. Wenn es nichts mehr zu sagen gibt, werden sie schweigen. Deshalb verpasst nicht, IN MY ROSARY mit ihrem brandneuen Album “Your World Is A Flower” live auf dem DF zu erleben.
Kontrast
Man gründete sich 1992 unter dem Namen ISECS und errang ziemlichen schnell Ruhm mit Samplerbeiträgen, die zu Clubhits wurden. Am bekanntesten hier sicher die ironischen Tracks „Tod… find ich gut“ und natürlich der „Einheitsschritt“. 1999 dann die Umbenennung in KONTRAST.
Musikalisch wird Minimal-Elektronik im Stile von WELLE ERDBALL oder auch DAF aufgetischt, ohne jemals so monoton zu sein. Da sind schon auch einige moderne EBM-Elemente vorhanden, die den Sound abwechslungsreicher gestalten.
Trümmerwelten
Gegründet 1997 als Industrial-1-Mann-Projekt avancierte TrümmerWelten nach und nach zu seiner jetzigen 4-Mann-Band. 2002 erst veröffentlichten sie Ihr Debüt “Digitale Gewaltorgien”, hochgelobt in allen bekannten Szene-Magazinen. Musikalisch bewegt sich TrümmerWelten um “Mastermind” Arne Schaub in den elektronischenKlangwelten, mal aggressiv tanzbar, mal melancholisch verbittert. Die Stilvielfalt zeichnet die Band aus, denn es fällt schwer sie in ein Bild zu pressen. Einflüsse von Suicide Comando, L´ame Immortelle, Das Ich, Blutengel, um nur einige Parallelen zu nennen. Jedoch verbinden sie die Elemente so geschickt, daß eine eigene Mixtur entsteht. Textlich bewegt man sich zwischen Verzweiflung, Verbitterung, Träumerei und Liebesschmerz. 2003 verlies die damalige Sängerin Zephyr die Combo. Der Part der weiblichen Sängerin übernimmt seitdem Katharina, die mehr nur als Ersatz ist. Nur durch sie ist DIE Stimme für TrümmerWelten gefunden worden. Ihre Stimme, mal sphärisch, zart, mal kalt, distanziert, verleiht den Songs eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Eine passende Ergänzung zu Arnes Stimme, die voller Wut, Kraft und auch Traurigkeit ist. Im ersten Quartal 2004 erscheint Ihre 2.CD “HerzVerfall”, die sie auch jetzt schon live präsentieren.
Novalis
Die Neofolk-Band Novalis um Stev Schumann, Marcel Hinkel und Mario Krell entführt den Hörer mit ihren Alben “First cadence” und “Last years calling” in eine imaginäre Traumwelt. Mit einfachen Mitteln erhält jeder Song eine eigene Stimmung, die untermalt von Akkustikgitarre, Trommeln und klangvollem Beiwerk vor allem durch Stevs abwechslungsreiche Stimme lebt. Einfühlsame, gedankenschwere Texte lassen Raum für eigene Interpretationen. Laßt Euch verzaubern in einem Konzert voller Romantik.
Gardens of Gehenna
Gardens of Gehenna ist stilistisch Doom-geprägtem Death Metal zuzuordnen, dem aber Black Metal Anleihen genauso beigefügt werden wie elektronische Elemente, versetzt die Band den Zuhörer in eine Welt, die Alpträume beherrschen und in der sich die Abgründe der menschlichen Seele offenbaren. Ein Licht am Ende des Tunnels ist niemals in Sicht, der Weg zurück in die reale Welt oftmals schwer.Durch die guten bis sehr guten Kritiken und Interviews im In-und Ausland, sowie Airplay und Interviews in verschiedenen Radio Shows, gelang es GARDENS OF GEHENNA sich eine breite Basis im Underground zu erarbeiten. Während all der Jahre waren GARDENS OF GEHENNA auch live aktiv und brachten dem Publikum sowohl deutschlandweit, als teilweise auch im Ausland ihre dunkle Kunst nahe, dies sowohl als Headliner bei lokalen Festivals als auch im Vorprogramm renomierter Acts wie u. a. Marduk, das ich, Gehenna, Agathodaimon, Mystic Circle, Die Apokalyptischen Reiter, Eisregen, Siebenbürgen, Graveworm und Ragnarök.
Cryptic Wintermoon
Cryptic Wintermoon wurden bereits 1993 aus ehemaligen Mitgliedern der Band Black Prophecies gegündet.Nach diversen Line-Up Wechseln erschien 1995 das erste Demo “Voyage dans la lune”. Im Dezember 1998 veröffentlichte Cryptic Wintermoon ihr erstes Album “The Age of Cataclysm”. Das Album erhielt hervorragende Kritiken (u.a. 9/10 Pkt. Rock Hard, 10/12 Pkt. Heavy oder Was?) und CRYPTIC WINTERMOON wurden von vielen Scenezeitschriften als grösste deutsche Black Metal Hoffnung gehandelt. Das zweite und neue Album “A COMING STORN” fällt schneller und agressiver als der Vorgänger aus, bandtypische Trademarks wie bombastische Keyboards und Chöre machen jedoch weiterhin einen wichtigen Bestandteil des Sounds von CRYPTIC WINTERMOON aus. Cryptic Wintermoon bietet eisige, nordische Riffs und Screams, und fast Gothic-typische Songstrukturen. Mit dem neuen Album unterstreichen CRYPTIC WINTERMOON eindrucksvoll, warum sie als grösste deutsche Black Metal Hoffnung gelten.
Human vs Maschine
HUMAN VS. MACHINE wurde Anfang 2003 von Max “Astharoth” Gröger ins Leben gerufen. Der Schwerpunkt lag zunächste auf sphärischem Electro/Industrialwurden. Ducrh den Zustoß einer weiblichen Sängerin entwickelte sich die Band zu einer musikalischen Richtung irgendwo zwischen DarkWave, Ambient und Heavenly Voices. Textlich bedienen sich HvsM aus Fabeln, Sagen und Legenden, sowie menschlichen Gefühlen. Die Liedtitel bestehen meist nur aus einem Schlagwort, die musikalische Umsetzung ist höchst lyrisch, die Musik simpel aber wirkungsvoll und leicht verträumt bis psychotisch gehalten, schwebende Synthiepassagen zu krachenden Bassdrums, alles untermalt von Katrins Stimme.
Industriepalast
“…hast du schon mal einen Chinesen den Kopf abgeschnitten? Sie bluten nicht…nicht so wie wir!”
Das klingt nach Industriepalast. An diesem Abend begleitet uns das Solo-Projekt Industriepalast mit seinen düsteren und noisigen Soundscapes, und bietet ein Konzert für Augen und Ohren, welches durch kaputte Beats, kranke Sounds und optischer Visualisierung seiner abwechslungsreichen Klanglcollagen überzeugen kann. Tracks wie Knochenangst, Negativ oder Electronic Disaster haben sich schon ihren festen Platz in der Industrial-Szene verdient.
Gleichzeitig stellt er live sein Material vom neuen Album “the piece of trash in your mind” vor!
ThouShaltNot
ThouShaltNot verstehen es klassisches mit groben Elementen des modernen Gothic, Synthpop und Industrial zu kombinieren. Mit ihren bereits drei veröffentlichten Alben wurden sie 2001 zum besten “New Gothic/Darkwave Artist 2001″ gewählt. Auf ihren Konzerten sind ThouShaltNot explosiv und stecken mit hymnengleichen Songs zum tanzen an. Neben ihrer Heimat Pittsbugh waren ThouShaltNot auch national bereits erfolgreich und haben schon mit Acts wie Alphaville, VNV Nation, Haujobb, Assemblage 23 zusammengearbeitet. Bei vergangenen und kommenden Konzerte fungier(t)en sie als Vorband von The Crüxshadows.
Fight The Cause
Fight the Cause agieren seit Beginn des Jahres 2000. RaloS und Rawboned machen schon seit 1996 gemeinsam Musik, was indirekt zum heutigen Bild von Fight the Cause beitrug. “Düster geht’s zu, musikalisch wie textlich. Kaum eine dunkle Ecke im Hirn wird ausgelassen – eine schwere Grundstimmung zieht sich durch viele wabernde, tiefe, dichte Flächen. Aber nie langweilig. Die Damen und Herren haben Lust am experimentieren…” (Grauzone, Sputnik) Experimentell sind sie – und unverwechselbar und einzigartig ihre Bühnen- und Feuershow.
Project Darklands
Im Jahre 1998 schlossen sich Christoph Roth und Thomas Schönau zur Formation PROJECT DARKLANDS zusammen. Aus ihrer gemeinsamen Vorliebe für elektronische und allgemein alternative Musik entwickelten sich bald die ersten eigenen musikalischen Gehversuche. Bereits ein Jahr später begannen die Aufnahmen zum ersten Album “Eclipse Of The Sun”. Mit EotS erschien Anfang 2000 ein noch vornehmlich ruhigeres Werk. Düstere elektronische Musik und Texte mit Hang zur Endzeitstimmung.Infolge einer technisch bedingten Schaffenspause entstanden erst 2001 die ersten Songs für das 2. ursprünglich “GISR” benannte Album. Ebenfalls in Eigenproduktion wurde “Time Of Thoughts” 2001/2002 veröffentlicht. Die Musik hatte sich zu tanzbarem Dark Elektro mit einprägsamen Soundstrukturen entwickelt. Für Anfang 2004 ist die Fertigstellung des 3. Albums “Boundless Lifeforms” geplant. Für alle Fans der ersten Pitchforkscheiben sehr zu empfehlen.